Mindfactory – Mein neues be quiet! Silent Base 601 Towergehäuse

Mindfactory – Mein neues be quiet! Silent Base 601 Towergehäuse

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Im Zuge eines Produkttests habe ich von Mindfactory das Towergehäuse be quiet!(R) Silent Base 601 mit Sichtfenster in schwarz zugeschickt bekommen, um dieses zu testen und zu bewerten.

Anschreiben

Versand und Verpackung:

Der Versand erfolgte mit der Deutschen Post DHL im originalen be quiet!(R) Silent Base 601 Karton.

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Hier gab es anfangs ein paar Probleme mit DHL, aber diese fließen nicht in meiner Bewertung ein.

Zum Lieferzeitpunkt war ich nicht zu Hause und somit sollte ich es am nächsten Tag, Samstag ab 10 Uhr, in der Postfiliale abholen. Leider war an dem Tag die Filiale durch Personalausfall unterbesetzt, somit konnte mein Paket nicht gefunden werden. Aus diesem Grund konnte ich mein Paket erst am darauf folgenden Montag abholen.

Desweiteren war der Karton leider beschädigt, wie es auf den Fotos zu sehen ist. Der Tower war jedoch gut durch Styropor geschützt, somit waren hier keine weiteren Beschädigungen zu verzeichnen. Lediglich die Fixierung des Zubehörkarton hatte sich gelöst und somit konnte dieser frei im Gehäuse herum poltern. Die Kabel vom Frontpanel sind durch Tüddeldraht gesichert.

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Kompatibilität, Ausstattung

Im Lieferumfang befinden sich:

  • 1 Silent Base 601 Gehäuse** aus Stahlblech mit einem Seitenteil aus Glas
  • 1 Festplattenrahmen für eine 3,5 Zoll Festplatte** oder zwei 2,5 Zoll Festplatten,
  • 1 Festplattenrahmen für zwei 3,5 Zoll Festplatten oder zwei 2,5 Zoll Festplatten
  • 6 Gummipuffer zur Aufhängung der 3,5 Zoll Festplatten
  • Schrauben in verschiedenen Größen zur Befestigung der Anbauteile, teils als Rändelschrauben zur werkzeugfreien Nutzung
  • 6 Klettkabelbinder (habe ich aber nicht verwendet)
  • 1 Handbuch, auf welches ich später genauer eingehe
  • 2 Gehäuselüfter**

Das Gehäuse ist für das ATX Format ausgelegt.

Lieferumfang weit
Lieferumfang nah

Design und Verarbeitung

Zuerst einmal ist zu sagen, der Silent Base 601Tower ist größer als erwartet. Weshalb er nun neben meinem Schreibtisch steht. Der Tower besteht aus beschichtetem oder lackiertem Stahlblech und ist in einem schicken matt-schwarz gehalten. Das Seitenfenster besteht aus einem leicht verdunkelten Hartglas, was es ermöglicht interne LED-Beleuchtung gut zu sehen.

Sicht auf Glasseitenteil und Handbuch

Der Grundkörper ist vernietet und alle Anbauteile sind verschraubt oder geklipst. Die Seitenteile sind durch Rasten gesichert und leicht zu entfernen. Die Front wird durch die Seitenteile gesichert.

An der Front und am Stahlseitenteil sind Geräusch schluckende Matten angebracht, am Glasseitenteil ist jedoch ein Spalt zum hinteren Teil, der Geräusche problemlos durchlässt. Hier hätte man noch einen dichtenden Filzstreifen oder ähnliches anbringen können.

Die Festplatten werden an Steckrahmen angebracht. 3,5 Zoll Festplatten werden durch Gummipuffer vom Gehäuse entkoppelt. 2,5 Zoll Festplatten oder SSD werden direkt mit Schrauben angebracht und werden nicht entkoppelt. Hier könnte man sicher auch noch eine Entkopplung durch Gummiringe oder ähnliches erreichen, wobei das bei einer SSD natürlich nicht nötig ist.

Im Inneren befinden sich Blindabdeckungen aus Hartplastik**, dieses fällt aber beim bloßen anschauen nicht auf. Hier können weitere 5 Rahmen für 3,5 Zoll Festplatten angebracht werden. Vorausgesetzt man möchte das.

Rückseite Festplattenplätze und Kabel für Frontpanel

Auch ein weiterer Rahmen für 2,5 Zoll Festplatten kann angebracht werden.

Die Schächte für die PCIE-Erweiterungskarten sind durch verschraubte Abdeckungen verschlossen. Dieses finde ich besonders schön, da man bei einer Änderung die Löcher wieder verschließen kann.

Oben, im vorderen Bereich befinden sich externe Anschlüsse und Bedienelemente.

Diese sind:

  • 2x USB 3.0
  • 1x USB 2.1
  • 1x Headset Audioausgang
  • 1x Headset Audioeingang
  • 1x Powertaste, weiß beleuchtet
  • 1x Resettaste  ohne eigene Beleuchtung, wird  aber durch Powertaste und HDD LED beleuchtet
  • 1x HDD LED weiß beleuchtet
  • 1x 3 Stufiger Schiebeschalter zur Lüftersteuerung. Diesen habe ich in meinem Setup nicht verwendet, da ich die Gehäuselüfter vom Mainboard steuere. Eventuell wird damit später noch dimmbare Beleuchtung realisiert.
Frontpanel

Kabeldurchführungen im inneren sind durch Gummikabelschutz geschützt. Dieses ist zu weich und somit nicht wirklich haltbar.

Das Gehäuse macht einen sehr stabilen Eindruck, die Haltbarkeit der Beschichtung oder des Lacks wird sich noch zeigen müssen.

Die verbauten Gehäuselüfter sind auch unter Volldampf kaum hörbar.

Montage

Zur Montageunterstützung liegt ein Manual in 9 Sprachen bei. Im vorderen Teil ist der Lieferumfang und die Erklärung aller Teile für jede Sprache einzeln beschrieben und im hinteren Teil nochmal bildlich mit allen Sprachen nebenstehend wie es montiert und demontiert wird abgebildet. Das ist sehr unübersichtlich und man muss alle Sprachen überblättern, das hätte geschickter angeordnet werden können.

Wie bereits erwähnt ist das Silent Base 601 Gehäuse sehr leicht zu öffnen, da die Seitenteile nur eingerastet sind. Folglich werde diese Rasten durch einen nach hinten schauenden Knopf geöffnet.

Festplatten und Netzteil werden auf Rahmen vormontiert und anschließend mit diesen Rahmen am Gehäuse verschraubt. Das macht es einfach im Anschluss noch einmal die Festplatten zu lösen, um die Kabel besser zu befestigen.

Es befinden sich sehr viele Anschlagpunkte für Kabelbinder, somit ist das Kabelmanagement sehr einfach. Hinter dem Netzteil befindet sich ausreichend Platz um, nicht benötigte Kabel zu verstecken.

Netzteilplatz – Raum für Kabel

Ich nutze gerne einen kleinen Speaker, um mal Fehlermeldungen zu bekommen, auch wenn ich kein Bild mehr habe. Dieser ließ sich zum Beispiel wunderbar auf Langlöcher für weitere Lüfter unterbringen.

Die Kabeldurchführungen zum Mainboard haben mich ein wenig geärgert, weil der Gummikabelschutz zu weich ist. Dieser ließ sich nicht vernünftig in Position halten.

Die mitgelieferten Schrauben ließen sich mit normalen Kreuzschlitz PH1 Schraubendreher verschrauben. Die Schrauben für die PCIE-Karten und Festplatten/Netzteilrahmen sind gerändelt so, dass diese auch ohne Werkzeug geschraubt werden können. Wenn man genug Kraft in den Fingern hat. Ich habe den Schraubendreher genutzt. Beim Verschrauben des Mainboards muss man aufpassen, da ein Abstandhalter durch einen mitgelieferten Abstandhalter mit Gewinde ersetzt werden muss. Der Verbaute ist oben nicht gebohrt.

Kühleigenschaften

Es gibt genug Ein- und Auslasspunkte für Luft im Silent Base 601. Die verbauten Gehäuselüfter lassen die Luft gut strömen. Der Rechner steht bei mir im Dachgeschoss, d.h ich werde erst nächsten Sommer sehen wie gut die Kühleigenschaften wirklich sind. Des weiteren macht das Gehäuse einen sehr guten Eindruck. Das heißt notfalls können weitere Lüfter angebracht werden.

Die Zuluftpunkte fürs Netzteil und für den vorderen Gehäuselüfter sind durch Staubfilter geschützt, der hintere Lüfter leider nicht. Es bleibt abzuwarten wie schnell die Kühleigenschaften durch Verschmutzung nachlassen.

Vorderer Gehäuselüfter – Staubfilter leicht sichtbar
Hinterer Gehäuselüfter ohne Staubfilter
Staubfilter vorne

Preis-/Leistungsverhältnis

Der momentane Preis bei Mindfactory für das Silent Base 601 Gehäuse ist 112,65 € dieser Preis ist aus meiner Sicht gerechtfertigt, aufgrund der Verarbeitung und des Zubehörs. Günstigere Gehäuse haben viel mehr Plastik verbaut und oft eine Plexiglas- oder Kunststoffscheibe. Da ich geizig bin, würde ich unter normalen Umständen für mich aber zu einem günstigeren Gehäuse greifen.

Haltbarkeit

Beschichtetes Stahlblech ist quasi vor Korrosion absolut geschützt. Die Beschichtung zeigt bei mir keine Fehlstellen auf. Jedenfalls konnte ich die Beständigkeit der Beschichtung in 2 Wochen nicht testen, dafür war die Zeit zu kurz. Schließlich möchte ich es nicht absichtlich verkratzen.

Fazit

Das Silent Bas 601 mit Sichtfenster in schwarz von be quiet! Ist ein hochwertiges Towergehäuse mit geringfügigen Designschwächen, was Staubfilter und Spalten angeht. Nichtsdestotrotz ist der Preis gerechtfertigt. Auch wenn ich selber eher zu billigeren Gehäusen greifen würde. Schließlich ist es nur ein Gehäuse mit wenig Funktionen. Die Verarbeitung ist Hochwertig, ich konnte keine Fehler erkennen. Das Zubehör ist für mich genug und es kann weiteres Zubehör in Form von Festplattenrahmen und Lüfter eingebaut werden.

Ein tolles neues Zuhause für mein Ryzen System und ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Mein Aufbauvideo

Hier kommt ihr zu Nadines letzten Beitrag!

Der Mann

15 Comments

  1. [Rezension] Tempting the Beast von Peyton Dare -

    23. Oktober 2018 at 20:45

    […] Zu meinem letzten Beitrag kommt ihr hier! […]

  2. Tina

    23. Oktober 2018 at 10:35

    Ein sehr ausführliches Produkt-Review! Ich kenne mich da viel zu wenig aus, muss aber sagen, dass mir der Glasseitenteil nicht so gut gefällt. Andererseits ist es hier ja auch viel wichtiger, dass alles super funktioniert und wenig Geräusche durchlässt.

    1. Fabian

      23. Oktober 2018 at 20:57

      Danke! Den Tower gibt es auch ohne Glas und mit verschiedenen Farbakzenten. Aber ich mag gern das Innenleben sehen.

      Gruß vom Mann

  3. View of my Life

    23. Oktober 2018 at 7:30

    Hallo, ich kenne mich mit Prozessoren gar nicht aus. Bin eher der Laptop Typ, da kann ich mich überall im Haus hinsetzen, wo es mich gerade freut. Aber ich kenne viele die einen haben und die setzen auf gute Belüftung. Liebe Grüße, Claudia

    1. Fabian

      23. Oktober 2018 at 7:44

      Ja man muss natürlich schauen, dass man das hat womit man am besten klar kommt.

      Gruß vom Mann

  4. Avaganza

    22. Oktober 2018 at 22:49

    Meine Liebe,

    …da habe ich mich zuerst gar nicht ausgekannt. Klingt interessant und ist sicherlich sinnvoll. Allerdings habe ich nur einen Laptop und hätte dafür gar keine Verwendung.

    Liebe Grüße
    Verena

    1. Fabian

      22. Oktober 2018 at 22:57

      LiebeR in diesem Fall 😂

      Na bei nem Lappy kannst auch nicht ganz viel sinnvoll umbauen außer Festplatte und Arbeitsspeicher. Manchmal noch CPU und GPU aber da muss man schon echt aufpassen..

      Aber ich hoffe ich konnte einen Einblick geben (auch mit dem Video) womit Hobby-Gamer sich so manchmal rumschlagen 😀

      Grüße vom Mann

  5. Salvia von Liebstöckelschuh

    22. Oktober 2018 at 20:31

    Das höchste der Gefühle an Basteleien am offenen Rechner ist für mich die Aufstockung von Arbeitsspeicher. Nur dafür brauche ich keinen Tower mehr, von diesen Dingern habe ich mich schon lange verabschiedet. Mittlerweile gibt es bei mir nur noch Notebooks – die halten zwar nicht ganz so lange, aber mit ein wenig Mühe und Umrüstung bekommt man sie auch auf eine 8 – 10-jährige Laufzeit.
    Viele Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

    1. Fabian

      22. Oktober 2018 at 22:21

      Dann empfehle ich auch gelegentliches durchpinseln 😀 gerade Notebooks fressen viel staub da sie mal aufm Bett oder aufm Sofa stehen. Zum zocken sind mir Notebooks zu teuer. Da Zahlst nochmal ein drittel oder mehr drauf um nicht die gleiche Leistung zu bekommen und wenn es den Ansprüchen nicht mehr genügt schmeißt man das ganze Teil weg. Nachrüsten geht nicht wirklich. und 8-10 Jahre hat bei mir noch kein Notebook gehalten 😀

  6. Mo

    22. Oktober 2018 at 20:21

    Sieht schon recht chic aus, das Tower – Gehäuse. Habe mit großem Interesse deinen Beitrag und deine Bewertung dazu gelesen. Hatte erst neulich mit einem Kollegen ein Gespräch darüber und werde ihm einfach mal den Post empfehlen.
    Liebe Grüße,

    Mo

  7. L♥ebe was ist

    22. Oktober 2018 at 17:55

    ohh da muss ich zuegeben, dass ich erstmal überhaupt nicht wusste, wovon hier die Rede war – jetzt ist es aber klar! bisher hab ich für so ein Towergehäuse allerdings keine Verwendung 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Fabian

      22. Oktober 2018 at 18:08

      Ja ich würde ja auch normalerweise eher zu was Günstigerem greifen. Steht ja auhh in meinem Fazit 😀 Aber es ist schon echt Schick..
      Gruß vom Mann

  8. Dr. Annette Pitzer

    22. Oktober 2018 at 17:29

    Cooles Teil! Obwohl ich da eher auf die herkömmlichen Tower-Gehäuse stehe.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Fabian

      22. Oktober 2018 at 18:13

      Die Ganz herkömmlichen schlichten sind nichts für mich. Es muss schon vernünftige Belüftung und rein und auch ein Frontpanel wo man gut dran kommt. Allerdings wie im Fazit geschrieben bin ich dann doch eher knauserig und greif zu den günstig produzierten. Auch wenn die dann nach ein paar Jahren wie Müll assehen 😀 Aber ich bau ja auch meine PC immer selber zusammen und da werden dann nur einzelne Teile aufgerüstet. Da kann so ein Gehäuse bei mir schon mal 15 Jahre alt werden. (Mein letztes Gehäuse war von meinen Eltern Recycled und 18 Jahre alt :D)

      Gruß vom Mann

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